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Wirtschaft

Ökonomische Nachhaltigkeit

Die ökonomische Nachhaltigkeit ist die letzte der drei Dimensionen von Nachhaltigkeit, sie beschäftigt sich mit den Kriterien für ein dauerhaft funktionsfähiges Wirtschaftssystem. Auch die Wirtschaft- und Finanzmärkte sind vor allem vom Klimawandel und dessen globalen Auswirkungen betroffen und bemühen sich um Nachhaltigkeit. Es gibt verschiedene Ansätze, im kurzen Intro auf der Startseite habe ich zwei bekannte Modelle bereits gezeigt. Es erwarten Euch Themen, die aus den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 resultieren und die ökonomischen Aspekte von Nachhaltigkeit behandeln. Falls ihr Ergänzungen oder eine Frage habt, schreibt mir gerne entweder über das Kontaktformular oder kontaktiert mich über Social Media oder per E-Mail.

Bankgebäude mit Wald

Finanzen

Geld regiert die Welt wie ein König sein Land. Die Wirkung von Wirtschaft, Investoren und Finanzmärkten auf nachhaltige Themen ist daher gleichermaßen positiv wie negativ, je nachdem, wo und wie Geld eingesetzt wird. Die Wirtschaft- und Finanzwelt wacht so langsam auf, auch Privatpersonen interessieren sich immer mehr dafür, wie ihr angelegtes Geld arbeitet, und möchten sozial und ökologisch sinnvolle Konzepte unterstützen. Grüne nachhaltige Banken sprießen aus der Erde und immer mehr Kunden wechseln. 2018 hat die Bundesregierung den Aktionsplan „Sustainable Finance“ auf den Weg gebracht und im Februar 2019 formulierte sie das Vorhaben, Deutschland zu einem führenden Sustainable-Finance-Standort zu machen.
Die Schwierigkeit, ein nachhaltiges, kontinuierlich wachsendes und dauerhaft funktionsfähiges Wirtschafts- und Finanzsystem zu schaffen, liegt darin, dass unsere wettbewerbsbasierten und wachstumsorientierten globalen Systeme auf der Ausbeutung natürlicher Ressourcen (fossile Brennstoffe) basieren bzw. größtenteils darauf angewiesen sind, um den Energiebedarf zu decken. Eine grundsätzliche Änderung des bestehenden System wird notwendig sein, um Nachhaltigkeit auch hier zu etablieren.

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

In vielen Ländern der Welt arbeiten Menschen unter sehr schlechten, teilweise grausamen Bedingungen für einen Hungerlohn. Um diesen Zustand in Zukunft zu ändern, sind wir als Konsumenten gefragt: Wir können uns entscheiden, welche Produkte wir kaufen. Mit der Entscheidung für Produkte, die fair und unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden, ändern sich mit kleinen Schritten auch die weltweiten Arbeitsbedingungen. Elektroautos, Smartphones oder Schmuck benötigen Rohstoffe, die in Kriegsgebieten für Ausbeutung und Gewalt sorgen, dies kann durch einen bewussteren Konsum geändert werden.

Jeder Mensch hat ein Recht auf menschenwürdige Arbeit unter guten Bedingungen. Nur wenn wir es schaffen, diese Bedingungen zu erfüllen, kann Wirtschaftswachstum nachhaltig sein.

Bild zu menschenwürdige Arbeit
Bild zu Infrastruktur

Infrastruktur und nachhaltige Industrialisierung

Eines der 17. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ist auch, eine widerstandsfähige Infrastruktur aufzubauen und dadurch eine nachhaltige Industrialisierung und Innovationen zu unterstützen. Verkümmerte oder nicht vorhandene Infrastruktur hemmt die Wirtschaft und fehlende Wirtschaft fördert meist Armut. Beim Ausbau der Infrastruktur sollten ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden: Umweltfreundliche Verkehrsmittel und auch die Abfallentsorgung der Industrie sollten unnötige Umweltbelastungen vermeiden. In den letzten Jahren hat sich Corporate Social Responsibility (CSR) als Schlagwort für die soziale Verantwortung von Unternehmen etabliert. Dabei geht es bei dem Begriff nicht nur um soziale Aspekte, sondern primär um eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, die jedes Unternehmen trägt.

Lexikon

Ökonomie

Ökonomie oder Wirtschaft stammt aus dem griechischen (Oikonomia) und bedeutet „Haushaltsführung“. Heutzutage bezeichnet der Begriff alle Einrichtungen, Maschinen, Personen und Handlungen, die zu unserer Bedrüfnisbefriedigung beitragen. Unternehmen gehören zu den wirtschaftlichen Einrichtungen und als Handlung sind Herstellung, Tausch oder Konsum gemeint, auch das Recycling von Produkten wird hiermit eingeschlossen. Neben der Sicherung unseres Lebensunterhalts gibt es auch das kapitalistische Ziel der Gewinnmaximierung.

CSR - Corporate Social Responsibility

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet nicht nur die soziale Verantwortung von Unternehmen, sondern umfasst ebenso die Verantwortung für die Folgen der unternehmerischen Aktivitäten. Es geht dabei um das Kerngeschäft jedes Unternehmens, das durch die Globalisierung weltweite ökonomische, soziale und ökologische Aspekte beeinflusst. CSR wird von einigen Unternehmen auch als Corporate Responsibility bezeichnet, um Missverständnisse zu vermeiden.

CO2-Steuer

Bei der CO2-Steuer handelt es sich um eine Umweltsteuer, sie bezieht aber auch andere Treibhausgase mit ein. Durch eine solche Umweltsteuer sollen die negativen Auswirkungen wie die globale Erwärmung, der Klimawandel und die immer saurer werdenden Meere minimiert werden. Aktuell erheben 12 EU Länder zusätzlich zum EU-Emissionshandel eine nationale Steuer auf CO2 und verschiedene Treibhausgase, 2020 kommen die Niederlande noch dazu. Weltweit sind 20% aller Klimagase von CO2-Abgaben oder ähnlichen Regelungen betroffen. In Deutschland hat die Bundesregierung dieses Jahr ein Klimaschutzprogramm mit einer geplanten CO-Abgabe für Sprit, Heizöl und Gas beschlossen. Der Startschuss fällt 2021, dann kostet die Tonne CO2 10€ extra. Bis 2025 soll dieser Preis auf 35€ steigen.

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