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Umwelt

Ökologische Nachhaltigkeit

Die ökologische Nachhaltigkeit bezeichnet eine der drei Dimensionen von Nachhaltigkeit, die sich mit unserer Umwelt und u.a. mit dem Klimawandel beschäftigt. Es gibt verschiedene Ansätze, im kurzen Intro auf der Startseite habe ich euch die populärsten Modelle gezeigt. Hier erwarten euch Themen, die die ökologischen Aspekte von Nachhaltigkeit detaillierter behandeln. Die Themen sind in Anlehnung an die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ausgewählt und werden natürlich  erweitert und aktualisiert. Falls ihr Anregungen oder Ergänzungen habt, schreibt mir gerne über das Kontaktformular oder kontaktiert mich auf eurem Lieblingsweg über Social Media oder E-Mail.

CO2-Fussabdruck

Bild zu CO2 Abdruck

Der Klimawandel ist allgegenwärtig. Ein weltweit steigender Energiebedarf, die Zunahme des Individualverkehrs und stetig voranschreitende Waldabholzungen erhöhen den CO2-Ausstoß stetig. Leider kann der CO2-Ausstoß nicht komplett vermieden werden. Wir müssen im Winter heizen, mehr oder weniger umweltfreundlich zur Arbeit fahren und es müssen Lebensmittel produziert werden – dies sind nur drei von vielen Beispielen, bei denen zwangsläufig CO2 und andere Treibhausgase freigesetzt werden. Da das Ziel ist, die Treibhausgasemissionen in Summe zu reduzieren, sind nachhaltiges Handeln und eine Kompensation des eigenen Verbrauchs zwingend notwendig. Wenn dies für uns als Individuum, für Unternehmen und auch den Staat eine hohe Priorität hat, werden gemeinsam viele kleine Schritte gemacht, die insgesamt einen großen Schritt in die richtige Richtung bedeuten. Manchmal geht es einfacher als ihr denkt, schaut doch mal bei den Empfehlungen für nachhaltige Tools vorbei. Mit diesen ist es recht einfach, einen eigenen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase zu leisten. Im Blog werden auch immer wieder Beiträge zu diesem und anderen Aspekten der ökologischen Nachhaltigkeit veröffentlicht. Gekennzeichnet sind die Beiträge mit einem grünen Ökologne-Logo.

Zero Waste

Was ist bedeutet „Zero Waste“? Eigentlich geht es um einen Lifestyle, bei dem der eigene Konsum hinterfragt wird. Dinge wiederzuverwenden, statt sie wegzuwerfen, und neu zu kaufen oder organischen Müll zu kompostieren und so nutzbar zu machen, sind nur zwei Aspekte aus dem großen Zero-Waste-Bereich. Natürlich gehören auch die „Unverpackt-Läden“ zu dieser Lebens- und Konsumeinstellung. Als ich zum ersten Mal entdeckte, dass es im Supermarkt fertig geschnittene Tomaten, bereits geschälte Eier oder Mandarinen in Plastik verpackt zu kaufen gibt, war ich schockiert. Warum entfernt man die natürliche Schutzhülle eines Lebensmittels, um dieses dann durch eine neue, meist aus Plastik bestehende Verpackung zu ersetzen? Deutschland liegt im Müllverbrauch europaweit noch vorne. Im Jahr 2017 fielen laut den aktuellsten Erhebungen des Statistischen Bundesamts 462 Kilogramm Haushalts- und Verpackungsabfälle pro Einwohner an. Das entspricht im Durchschnitt 1,3 Kilo pro Tag. Wenn ihr Neugierig seid und euren ökologischen Foodabdruck kennen möchtet, besucht doch mal den CO2-Rechner von Klimatarier.

Der beste Weg Müll, zu vermeiden, ist ihn gar nicht erst zu produzieren, also einzukaufen. Selbst wenn wir unseren Müll trennen, kann nur ein geringer Teil davon wieder recycelt werden. Der Rest wird verbrannt, was zu Lasten der Umwelt geht.

Zero Waste Bild
Zero Waste Bild

Was ist bedeutet „Zero Waste“? Eigentlich geht es um einen Lifestyle, bei dem der eigene Konsum hinterfragt wird. Dinge wiederzuverwenden, statt wegzuwerfen und neu zu kaufen oder organischen Müll kompostieren und so nutzbar zu machen, sind nur zwei Aspekte aus dem großen Zero-Waste Bereich. Natürlich gehören auch die „Unverpackt-Läden“ zu dieser Lebens- und Konsumeinstellung. Als ich zum ersten Mal entdeckte, dass es im Supermarkt fertig geschnittene Tomaten, bereits geschälte Eier oder Mandarinen in Plastik verpackt zu kaufen gibt, war ich schockiert. Warum entfernt man die natürliche Schutzhülle eines Lebensmittels, um dieses dann durch eine neue, meist aus Plastik bestehende, Verpackung zu ersetzen? Deutschland liegt im Müllverbrauch europaweit noch vorne. Im Jahr 2017 fielen, laut den aktuellsten Erhebungen des Statistischen Bundesamts, 462 Kilogramm Haushalts- und Verpackungsabfälle pro Einwohner an. Das entspricht im Durchschnitt 1,3 Kilo pro Tag. Wenn Ihr Neugierig seid und euren ökologischen Foodabdruck kennen möchtet, besucht doch mal den CO2-Rechner von Klimatarier.

Der beste Weg Müll zu vermeiden ist ihn gar nicht erst zu produzieren, also einzukaufen. Selbst wenn wir unseren Müll trennen, kann nur ein geringer Teil davon wieder recycelt werden, der Rest wird verbrannt, was zu Lasten der Umwelt geht.

Plastikfreiheit

Bild zu Plastikfreiheit

Wir lieben Plastik! Oder? Ein Blick in den Kühlschrank verrät oft eine traurige Wahrheit: Die meisten Lebensmittel, die wir kaufen, sind in Plastik verpackt und auch Plastikutensilien finden sich zuhauf in Küche und Bad. Plastik braucht mehrere Hundert Jahre, bis es verrottet. Zudem ist das teilweise in Plastik enthaltene BPA sehr giftig und gefährlich für unsere Gesundheit, die Umwelt und ganz besonders für die Tierwelt, da es früher oder später in die Ozeane gelangt.  Mittlerweile gibt es sehr viel umweltfreundlichen Ersatz wie Wachspapier, Strohhalme aus Metall oder Glas, Zahnbürsten aus Bambus und vieles mehr. Der Trend geht zum Einkaufen von unverpackten Lebensmitteln und viele Menschen tauschen nach und nach ihre Plastikutensilien durch Produkte aus Naturmaterialien, wie Holz, Bambus, Baumwolle, Edelstahl oder Glas. Wenn du dich für plastikfreie Produkte interessierst, schau doch mal bei den Tool-Empfehlungen vorbei, die App Codecheck hilft dir zum Beispiel beim Einkaufen von Kosmetikprodukten und Badartikeln und zeigt dir unter anderem an, wenn Mikroplastik enthalten ist.

Lexikon

Ökologie

Der Begriff Ökologie wird häufig in Verbindung mit der gesamten Umweltsituation verwendet, das dazugehörige Adjektiv ökologisch wird gleichgesetzt mit „ressourcenschonendem Handeln“. Um diese etwas ungenauen umgangssprachlichen Definitionen konkreter zu formulieren, gibt es hier eine wissenschaftliche Definition von Ökologie: Sie ist ein Teilbereich der Biologie und beschäftigt sich mit den Beziehungen von Lebewesen untereinander und von Lebewesen zu ihrer unbelebten Umwelt (Boden, Klima, Luft und Wasser). Es werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen zusammengetragen, somit gehört die Ökologie zu den interdisziplinären Wissenschaften, d.h. zu einem fächerübergreifendem Wissensgebiet.

Klimawandel

Wenn von Klimawandel gesprochen wird, meinen die meisten nicht die regelmäßigen wiederkehrenden Schwankungen, die das globale Klima über Jahrmillionen hatte und haben wird, sondern den Wandel, der seit Beginn der Industrialisierung durch zunehmende Treibhausgas-Emissionen und die daraus resultierende Erderwärmung stattfindet. Von uns Menschen verursacht, verstärkt die Erwärmung den natürlichen Treibhauseffekt und führt in Kombination zum spürbaren Wandel des Klimas – mittlerweile auch bei uns in Deutschland.

BPA

BPA, oder Bisphenol-A, ist eine chemische Verbindung und Bestandteil vieler Alltags-Produkte wie Plastikflaschen, Spielzeug und Plastikutensilien für Bad- und Küche. Sie ist außerdem in vielen Beschichtungen wie jene von Konservendosen und Fussböden zu finden. Laut den Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen schon geringe Mengen BPA zu Krankheiten wie Diabetes mellitus, Fettleibigkeit und einer Störung des Hormonhaushalts führen, da BPA ein Stoff mit hormonähnlicher Wirkung ist.

Treibhausgas-Emissionen

Ein anderes Wort für Emission ist „Ausstoß“. Es gibt vom Menschen verursachte, sogenannte anthropogene, aber auch natürlich Emissionen. Pflanzenfresser und Sumpflandschaften stoßen Methangase aus, Vulkane geben Schwefeldioxid in die Atmosphäre und Gestein sondert Schwermetalle und teilweise Radioaktivität ab. Der Begriff Treibhausgas-Emissionen wird häufig eher mit den von Menschen gemachten Emissionen verwendet. Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (Kyoto-Protokoll) definiert folgende Treibhausgase: Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), und Lachgas (N2O), dazu kommen die fluorierten Treibhausgase (F-Gase): wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW), und Schwefelhexafluorid (SF6). 2015 wurde die Liste der Treibhausgase noch um Stickstofftrifluorid (NF3) ergänzt.

Earth Overshoot Day

Letztes Jahr fiel der Earth Overshoot Day auf den 29. Juli, das ist der frühste Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit. Der Earth Overshoot Day wird auch „Erdüberlastungstag“ bzw. „Welterschöpfungstag“ genannt. 1993 war es der 21.Oktober, an dem wir angefangen haben, mehr natürlich Ressourcen zu verbrauchen als nachwachsen können. Jedes Jahr berechnet die Organisation Global Footprint Network (GFN) dieses Datum mit Hilfe des globalen ökologischen Fussabdrucks und der gesamten Kapazität von biologischen Ressourcen.

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